
Kind
Das Kind ist jetzt vom Kopf bis zum Steiß ca. 5,5 cm lang. Der Nacken ist schon so stark, dass es seinen Kopf bewegen kann.
Untersuchungen zufolge beginnt das Kind jetzt, Töne wahrzunehmen. Obwohl die Ohren erst in Woche 24 vollständig entwickelt sind, glaubt man, dass das Kind mit Hilfe von Rezeptoren in der Haut, die Vibrationen auffangen, Geräusche wahrnehmen kann. Wenn das Kind geboren wird, wird es Ihre Stimmen erkennen.

Mutter
Die Gebärmutter hat nun etwa die Größe einer Faust, und es ist möglich, dass du den oberen Teil der Gebärmutter (Fundus) direkt über deinem Schambein fühlen kannst.
Einige Frauen leiden während der ganzen Schwangerschaft unter Übelkeit, aber für die meisten hat sie bis zum Beginn des zweiten Trimesters komplett nachgelassen. Die Gebärmutter wächst jetzt in einem gleichmäßigen und deutlichen Tempo. Das Fehlgeburtsrisiko hat sich um ca. 65 % verringert, wenn man in Woche 13 angekommen ist, und viele Paare atmen erleichtert auf.
Wie fühlt sich dein Bauch an? Wenn du schwanger bist, bewegen sich die Därme langsamer, was dazu führen kann, dass du dich verstopft fühlst. Eine Kiwi jeden Morgen oder ein paar Psyllium-Samen (auch Flohsamen genannt) über dem Morgenyoghurt können helfen, die Dinge in Gang zu bringen. Denk auch daran, dich zu bewegen und genug Flüssigkeit zu dir zu nehmen!
Es ist auch nicht ungewöhnlich, Darmprobleme wie zum Beispiel Hämorrhoiden, Juckreiz oder Risse zu bekommen. Sprich mit deiner Hebamme oder einem Apotheker darüber, wie du die Beschwerden lindern kannst.
Ab dieser Woche empfiehlt das Gesundheitsamt schwangeren Frauen, sich gegen Covid-19 sowie die saisonale Grippe (Grippesaison: November-Februar) impfen zu lassen. Dies dient dem Schutz von dir und deinem ungeborenen Kind. Vergiss nicht, deinen Termin beim nächstgelegenen Impf- oder Gesundheitszentrum zu buchen.
Wenn du Zwillinge erwartest Etwa 50 % aller Zwillinge werden vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren und 10 % vor der 32. Woche. Der Anteil, der vaginal oder per Kaiserschnitt zur Welt kommt, liegt in Schweden bei etwa 50/50. Deshalb ist es gut, das Zuhause früher vorzubereiten und die Kliniktasche eher zu packen, als wenn du nur ein Kind erwartest.

Partner
Viele Schwangere fangen in dieser Zeit an, sich richtig gut zu fühlen. Die Übelkeit lässt nach – das ist sicher auch für Sie angenehm. Bewegen Sie sich gern? Vielleicht können Sie gemeinsam mit Ihrer Partnerin Sport treiben. Sport tut Ihnen beiden nämlich nicht nur körperlich gut, sondern ist auch eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich über alles, was zurzeit in Ihrem Leben passiert, zu unterhalten.
Versuchen Sie, mindestens eine halbe Stunde am Tag dafür einzuplanen. Geeignete Sportarten sind: Schwimmen, Aquafitness (Bewegung im Wasser), Wandern, Walking oder Nordic Walking, leichtes Radfahren oder Fitnesstraining. Die Muskeln und Ausdauer werden dadurch gestärkt. Genau das braucht man für die Schwangerschaft und die Geburt. Auch Stoffwechsel, Verdauung und Kreislauf werden durch regelmäßigen Sport positiv beeinflusst.