Kind
Das Kind ist jetzt von Kopf bis Fuß ca. 44 cm lang; es wiegt Anfang der Woche ca. 2,38 kg und ca. 2,56 kg zum Ende der Woche.
Das zentrale Nervensystem ist bald komplett vorhanden und der Verdauungsapparat ist fast vollständig entwickelt. Das Kind legt immer noch an Gewicht zu und nimmt jetzt fast die gesamte Gebärmutter ein.
Mutter
Die Knorpelgelenke im Becken werden durch die Hormone Östrogen und Relaxin weicher – das kann dazu führen, dass du Rücken- oder Beckenschmerzen bekommst. Das passiert, damit das Becken während der Geburt beweglicher sein kann, um Platz für den Kopf des Kindes zu schaffen, wenn es sich durch das Becken drückt.
Das Kopf des Kindes ist clever konstruiert Der Kopf des Kindes ist so clever konstruiert, dass er seine Form ändern kann, um beim Durchtritt durch das Becken optimal Platz zu finden. Deshalb kann der Kopf des Kindes bei der Geburt ganz schön verformt sein. Um dem Kind zu helfen, sich während der Geburt durch das Becken zu drücken, ist es wichtig, dass du dich bewegst und oft die Position wechselst. Jedes Mal, wenn du die Stellung wechselst, ändern sich die Maße deines Beckens und das erleichtert dem Kind den Weg nach unten – die Geburt ist eine Zusammenarbeit zwischen dir und dem Kind.
Schwangerschaftssymptome Wenn du starke Beschwerden mit Rücken- oder Beckenschmerzen hast, dann sprich mit deiner Hebamme oder deinem Arzt. Manchmal kann es helfen, wenn du einen Physiotherapeuten konsultierst oder ein sogenanntes Beckengurt benutzt.
Wenn du Zwillinge erwartest Tipps von unserem Zwillingspanel - Stillen, Pumpen, Flasche geben, Zufüttern - wie habt ihr das gemacht?
Finde heraus, was für dich/euch und die Kinder funktioniert! Jeder macht es anders.
- Viele Zwillinge kommen früh zur Welt und deshalb ist das Stillen anfangs oft schwierig, bevor sie reifer geworden sind und die Technik gelernt haben. Das Personal auf der Neonatologie ist sehr geschickt darin, Stillhilfe zu leisten.
- Es ist möglich, Zwillinge voll zu stillen (mehr darüber kannst du in unserem Still-Leitfaden unter Inhalt nachlesen).
- Es ist üblich, Stillen mit Pumpen und Flaschengeben zu kombinieren. So kann der Partner oder eine andere Person bei der Fütterung helfen. Daher ist es schlau, eine elektrische Doppelpumpe zur Verfügung zu haben.
- Wenn du nicht vorhast zu stillen, dann ist von Anfang an die Verwendung von Ersatznahrung und Flasche angesagt. Kaufe nicht zu viele Flaschen einer Marke auf einmal, es ist oft besser, verschiedene auszuprobieren!
- Viele kombinieren Stillen + Pumpen + Saugerflasche + Ersatznahrung.
Egal, wie du dich entscheidest, die Kinder zu füttern, die Fütterung und das Windelwechseln werden in den ersten Wochen viel Zeit in Anspruch nehmen.
Partner
Sie und Ihre Partnerin zählen wahrscheinlich schon die Tage bis zur Geburt des Kindes. Jetzt ist es höchste Zeit, sich zusammen auf die Geburt vorzubereiten.
Es kann für Sie beide beruhigend sein, Ihre Wünsche zu besprechen und Ihre Gedanken und Gefühle zu teilen – damit Sie ein Team sind, wenn es drauf ankommt.