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Die meisten Frauen entscheiden sich für den ersten Besuch beim Frauenarzt zwischen der 6. und 8. Schwangerschaftswoche, wenn der Schwangerschaftssack in der Gebärmutter bereits bestätigt werden kann. Bei diesem Termin wird der Mutterpass ausgestellt, in dem alle Untersuchungen und Arztbesuche dokumentiert werden. Der Arzt führt eine ausführliche Anamnese durch und macht die erste vaginale Ultraschalluntersuchung. Zudem erhält die Patientin Überweisungen für Basis-Laboruntersuchungen: Blutbild, Blutgruppe, das passiert später , Syphilis-Test (VDRL), HIV-Test sowie Antikörper-Tests auf Toxoplasmose nur Risiko-Patientinnen und Röteln.

Pflichtuntersuchungen im ersten Trimester Das erste Trimester, also bis zur 13. Schwangerschaftswoche, ist eine Phase intensiver Diagnostik. Neben den allgemeinen Untersuchungen solltest du einen Abstrich (Zytologie), eine Urinuntersuchung sowie einen Hepatitis-B-Test (HBs-Antigen) durchführen lassen. Zusätzlich werden zwischen der 11. und 13. Schwangerschaftswoche die sogenannten nicht-invasiven Pränataluntersuchungen (Ersttrimesterscreening) empfohlen: genetischer Ultraschall (Biometrie, Nackentransparrenz,Herzscreening, Screening auf Placentastörungen) und PAPP-A-Test. Frauen die über 35 Jahre alt sind steht auch eine NIPT Untersuchung zu, um viele Krankheiten und Chromosomenstörungen zu erkennen.

Wie oft sollte man in den ersten Wochen den Arzt aufsuchen? Nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) sollten im ersten Trimester mindestens zwei Termine stattfinden:

  • der erste Termin zur Ausstellung des Mutterpasses und zur Durchführung der Basisuntersuchungen,
  • der zweite Termin zur Auswertung der Ergebnisse und zur pränatalen Ultraschalluntersuchung.

Die AWMF Leitlinie zu Ersttrimester Diagnostik und Therapie von 11 bis 13+6 Schwangerschaftswoche empfiehlt wöchentliche Untersuchungen.

Häufigere Kontrollen sind angezeigt, wenn Komplikationen auftreten, z. B. Blutungen, starke Schmerzen, erhöhtes Fehlgeburtsrisiko oder bei vorangegangenen komplizierten Schwangerschaften oder chronischen Erkrankungen. Außerdem sollte eine Zahnärztin/ein Zahnarzt konsultiert werden, da die Mundgesundheit ebenfalls Einfluss auf den Schwangerschaftsverlauf hat und Teil der regulären Schwangerschaftsvorsorge in Deutschland ist.

Was außerdem wichtig zu beachten ist? Bei den ersten Terminen ist es hilfreich, eine Liste mit Fragen und möglichen Anliegen vorzubereiten. Dies ist die Zeit, um Unsicherheiten zu klären. Der Arzt informiert über die Einnahme von Folsäure und Jod, gegebenenfalls auch von Eisen, wenn ein Mangel festgestellt wird. Es ist ebenfalls sinnvoll, nach Empfehlungen zu körperlicher Aktivität, Ernährung und Warnzeichen zu fragen, die Anlass zur Sorge geben könnten. Trotz der vielen Formalitäten und Untersuchungen dient all dies der frühzeitigen Erkennung möglicher Probleme und der bestmöglichen Sicherheit für Mutter und Kind.

Das erste Trimester ist eine Zeit der Anpassung und des Aufbaus einer vertrauensvollen Beziehung zum behandelnden Arzt. Auch wenn es aufgrund der zahlreichen Untersuchungen und Empfehlungen überwältigend erscheinen kann, helfen Systematik und Unterstützung der Fachärzte, diese Zeit ruhig zu durchlaufen. Die Fürsorge in diesem Stadium ist eine Investition in einen gesunden Schwangerschaftsverlauf und eine sichere Geburt.

*Quellen: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. (2023). Leitlinie 085-002: Ersttrimester Diagnostik und Therapie (S2e). Version 1.3 gültig von 1.1.24 bis 31.12.2028 Gemeinsamer Bundesausschuss. (2024). Mutterschafts-Richtlinien. Verfügbar unter Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe*