Höre auf deinen Körper – warte auf die eigenen Signale deines Körpers. Versuche, den Druck nicht zu erzwingen, was besonders am Anfang und am Ende der Pressphase wichtig ist. Versuche, dem zu folgen, was dein Körper tun möchte, und höre auf die Hebamme, die dir sagt, wie stark du pressen sollst. Dies ist wichtig, um das vaginale Gewebe allmählich zu dehnen und das Risiko von starken Rissen zu verringern. Finde deine Kraft – die Richtung des Drucks ist entscheidend; denke nach unten und nach hinten, und versuche, in den Gesäßmuskeln und im Beckenbereich völlig entspannt zu sein. Beim Pressen musst du die Gebärmutter bei ihrer Arbeit unterstützen, die darin besteht, "von oben nach unten" zu drücken, um dem Baby zu helfen, sich nach unten zu bewegen. Mache Platz für das Baby – um den Durchgang für das Baby zu erleichtern, versuche, den gesamten unteren Körper während des Pressens entspannt zu halten. Es hilft auch, im Gesicht und im Kiefer entspannt zu sein. Du hilfst dem Baby, durch dein Becken zu kommen, indem du in einer Position gebärst, die Flexibilität im Becken ermöglicht, wie etwa in der Vierfüßlerposition, im Liegen auf der Seite, oder auf einem Gebärhocker sitzend. Sammle Kraft zwischen den Wehen – es ist wichtig, zum langen, tiefen Atmen zurückzukehren, um dich zu entspannen und Energie für die nächste Presswehe zu sammeln. Wenn du zuvor geübt hast, dich durch Atmung zu entspannen, wird dies jetzt sehr hilfreich sein. Denke daran - du tust das Beste, was du kannst!
