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Kita-Start

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Irgendwann zwischen dem 12. und 18. Lebensmonat steht die vielleicht größte Lebensveränderung seit Geburt des Kindes an – der Kita-Start nähert sich! Plötzlich sollen die eigenen Abläufe und der Alltag wieder zu dem zurückkehren, was in etwa dem Leben ähnelt, bevor das Kind kam. Nach einer langen Elternzeit mit einem aktiven und unternehmenslustigen kleinen Wildfang ist dieser Kita-Start aber vielleicht auch sehr ersehnt. Andererseits spüren Sie wahrscheinlich auch eine gewisse Angst angesichts der neuen Veränderungen. „Wird mein Kind bei den vielen anderen Kindern überhaupt gesehen und gehört?“ „Sie/er ist ja noch immer so klein, eigentlich ja nur ein Baby!“ Plötzlich hat man als Eltern das Gefühl, dass Elternzeit und das erste Lebensjahr allzu schnell verstrichen sind. Hat das Kind bereits Geschwister in der gleichen Kita, ist diese Umstellung meistens erheblich einfacher. Dann zählt die Kita bereits zum Alltag der Familie, und das kleine Geschwisterchen war sicher auch schon einmal mit dabei, als die anderen Geschwister abgeholt oder in die Kita gebracht wurden.

Kinder sind aber alle unterschiedlich, und die Anpassung des Kita-Starts an die eigene Persönlichkeit des Kindes ist schon einmal ein guter Anfang. Viele Kitas haben für den Start eigene „Einschulungstage“ oder Programme. Aber hat man als Eltern den Eindruck, der kleine Liebling bräuchte mehr Zeit, um sich an das Leben in der Kita zu gewöhnen, empfiehlt sich auch ein Besuch der Kita und ihres Spielplatzes im Voraus – sodass das Kind sich an das Personal und die anderen Kinder gewöhnt. Der Besuch einer offenen Krabbelgruppe gibt dem Kind ebenfalls die Möglichkeit, sich an den Umgang mit anderen Kindern zu gewöhnen. Das Kind kann auch Erfahrungen damit machen, von den Eltern und der übrigen Familie getrennt zu sein, indem man ab und zu einen Babysitter einschaltet. Die Planung des Kita-Starts rechtzeitig vor Ende der Elternzeit bewirkt ebenfalls höhere Flexibilität, und es kann von Vorteil sein, wenn die ersten Tage in der Kita auch kürzer sind als normal.

Trotz aller Befürchtungen und mitunter großer Unsicherheit zeigt die Forschung, dass es viele Vorteile gibt, eine Kita zu besuchen. Vorausgesetzt, dass die Arbeit dort von hoher Qualität geprägt ist und es dem Kind dort gefällt, wird die Entwicklung des Kindes positiv beeinflusst und gefördert. Ein Teil der Grundlage, dass das Kind gerne in die Kita geht, schafft man bereits beim Kita-Start. Dass ein Kind reagiert, wenn es von seinen Eltern getrennt wird, ist ganz natürlich. Getrennt zu werden und sich dann später wieder zu treffen, sind wichtige Bestandteile bei den ersten Bindungen Ihres Kindes. Das mentale „Gummiband“ zwischen Kind und Eltern verlängert sich erheblich, wenn man eine Zeit lang getrennt voneinander ist.

Diese Trennung weckt Gefühle auch bei den Eltern – viele von uns haben schon mit Tränen in den Augen irgendwo hinter der Ecke einer Kita gestanden, nachdem das Kind zum ersten Mal dort abgegeben wurde, und sich gefragt, ob diese Trennung wirklich den Schmerz wert ist. Verspürt man bei dieser Trennung in irgendeiner Form Misserfolg, sollte man sich daran erinnern, dass eine solche Reaktion als Eltern nur allzu menschlich ist. Dass man sich in die Gefühle des Kindes hineinversetzt und von diesen Gefühlen „angesteckt“ wird, ist ja in der Tat eine Bestätigung dafür, dass man den Gefühlen des Kindes gegenüber hellhörig ist. Als Eltern kann man dem Kind beim Abgeben in der Kita dadurch helfen, indem man die Gefühle des Kindes bestätigt: „Ich bin auch traurig, wenn ich jetzt Tschüss sagen muss, Liebling“ – während man das Kind umarmt, ihm zuwinkt und dem Kind versichert, dass man sich ja in wenigen Stunden wiedersieht.

Fühlt man sich auch in der Zeit nach der Verabschiedung vom Kind in der Kita noch unsicher, kann man in der Kita vielleicht eine halbe Stunde später anrufen, um zu hören, ob sich das Kind beruhigt hat und es ihm gut geht. Das Personal dort ist nicht nur dafür verantwortlich, dass sich die Kinder sicher und geborgen fühlen, sondern diese Verantwortung gilt auch für Sie als Eltern. Dass man sein geliebtes Kind anderen Menschen anvertraut, die es anfänglich nicht so gut kennen, ist ein großes Vertrauen, das man dem Personal schenkt.

Ist die Kita erst einmal Teil des Alltags geworden, wird der Abschied in der Kita viel schmerzloser stattfinden. Fällt es einem als Eltern auch nach einiger Zeit aber immer noch schwer, das Kind in der Kita zurückzulassen, kann man das Personal um Tipps bitten, gemeinsam Wege zu finden, die diesen Abschied von dem Kind erleichtern. Feste Abläufe bei der Verabschiedung erleichtern in vielen Fällen diesen Abschied. Bei einigen Kindern funktioniert es am besten, sich relativ schnell von ihnen zu verabschieden, andere brauchen mehr Zeit im Schoß der Eltern, um zur Ruhe zu kommen. Vielleicht braucht das Kind auch Unterstützung durch eine besondere Erzieherin/einen besonderen Erzieher, auf deren/dessen Schoß es zur Ruhe kommen kann – oder Ihr Kind möchte am liebsten zunächst mit einem besonderen Kind zusammen spielen. Vielleicht überlegen Sie auch mit dem Personal, ob es besondere Zeiten gibt, wo es besonders ruhig ist, Ihr Kind in der Kita abzugeben oder ob es eine Lösung sein kann, dass Ihr Kind beim Abschied sein Kuscheltier bekommt, wenn ihm dies besondere Geborgenheit schenkt.

Wer von den Eltern den Kita-Start begleitet, entscheidet sich oft durch praktische Fragen, wie Arbeit und Elternzeit. Erziehen Sie Ihr Kind zu zweit, kann ein Vorteil darin bestehen, dass derjenige von Ihnen, der mit dem Kind am entspanntesten umgeht, diesen Kita-Start begleitet. Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein: Es kann wichtig sein, dass eine Mutter oder der Partner, der/die sich vor dem Kita-Start besondere Sorgen macht, diesen Kita-Start dann auch praktisch übernimmt. Der Kita-Start ist ja auch ein Weg, das Personal und die Umgebung dort kennenzulernen. Es ist wichtig, dass die Kita ein Ort ist, den alle Mitglieder der Familie gleichermaßen sicher und geborgen einschätzen. Die Kita wird in der nächsten Zeit viele Stunden pro Woche Teil des Alltags des Kindes sein, und die feste Überzeugung, dass Personal und Milieu dort gut für Eltern und Kind sind, macht den Kita-Start für alle Beteiligten erheblich leichter.

Quelle(n):

  • Bergström M., (2021) Lyhört föräldraskap. Bonnier Fakta
  • Bergström M., (2012) Att bli mamma. Tankar och känslor kring att vänta, föda och leva med barn. Bonnier Fakta