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Dein Körper in der Schwangerschaft verändert sich. Wie kannst du eine positive Einstellung zu dir selbst aufbauen?

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Die Schwangerschaft ist eine Zeit dynamischer physiologischer, hormoneller und emotionaler Veränderungen. Ein wachsender Bauch, Gewichtszunahme, Schwellungen oder Hautveränderungen sind Teil der gesunden Anpassung des Körpers an die Bedürfnisse des sich entwickelnden Fötus. Studien bestätigen, dass die meisten Frauen während der Schwangerschaft mindestens eine Veränderung ihres äußeren Erscheinungsbildes erleben, was sich auf die Selbstwahrnehmung auswirken kann. Die Akzeptanz dieser Prozesse kann mehr Ruhe und ein Gefühl der Kontrolle über das bringen, was zwar natürlich, aber nicht immer einfach ist.

Die Sprache, mit der du mit dir sprichst, ist wichtig Eine positive Einstellung zum eigenen Körper in der Schwangerschaft hat einen realen Einfluss auf das psychische Wohlbefinden. Anstatt sich auf den „Verlust der Figur“ zu konzentrieren, lohnt es sich, die Erzählung bewusst in „ein Körper, der neues Leben schafft“ zu verändern. Wie Studien im Journal of Reproductive and Infant Psychology zeigen, erleben Frauen, die mehr Akzeptanz für die Veränderungen ihres Körpers während der Schwangerschaft zeigen, seltener Stimmungstiefs und perinatale Ängste. Ein guter Schritt kann das Führen eines Tagebuchs mit positiven Affirmationen oder ein Gespräch mit einer perinatalen Psychologin sein.

Bewegung und Wohlbefinden – nicht für die Figur, sondern für das gute Gefühl Körperliche Aktivität in der Schwangerschaft, angepasst an die Möglichkeiten des Körpers, bringt zahlreiche Vorteile. Es geht nicht um den Kampf um die Figur, sondern um Gesundheit und Wohlbefinden. Bewegungsformen wie Schwimmen, Spaziergänge oder Schwangerschafts-Pilates wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus, reduzieren Rückenschmerzen und verbessern die Schlafqualität. Regelmäßige Bewegung steigert auch das Selbstwertgefühl und senkt das Stressniveau, was zahlreiche gynäkologische und psychologische Studien bestätigen.

Unterstützung und Gespräche sind wichtiger, als du denkst Beim Aufbau einer positiven Einstellung zum eigenen Körper während der Schwangerschaft spielt das Umfeld eine große Rolle. Partner, Freunde und Angehörige können dir helfen, deinen sich verändernden Körper zu akzeptieren und ihn mit Stolz und Zärtlichkeit zu betrachten. Es lohnt sich, zu sprechen, zu fragen, Gefühle zu teilen – auch wenn sie schwierig sind. Wenn negative Gedanken zu oft zurückkehren, zögere nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Veränderungen des Körpers während der Schwangerschaft sind mehr als nur Physiologie – sie sind Teil des wunderbaren Prozesses, neues Leben zu schaffen. Ein positives Selbstbild in dieser Zeit aufzubauen bedeutet nicht, schwierige Emotionen zu ignorieren, sondern zu lernen, sich selbst mit mehr Sanftheit und Nachsicht zu betrachten. Dein Körper leistet gerade die wichtigste Arbeit der Welt – und daran darfst du dich jeden Tag erinnern.

*Quellen: Journal of Reproductive and Infant Psychology, Volume 39, 2021, Taylor & Francis Online American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) – Physical Activity and Exercise During Pregnancy and the Postpartum Period*