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Chlamydien

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Chlamydien (vollständiger Name: Chlamydia trachomatis) sind die häufigste sexuell übertragbare Infektion weltweit – auch in Deutschland. Die Bakterien können beim vaginalen, analen oder oralen Geschlechtsverkehr übertragen werden – und sogar durch das gemeinsame Benutzen von Sexspielzeugen.

Das größte Problem bei Chlamydien ist, dass die Infektion oft keine Symptome verursacht. Das bedeutet: Du kannst infiziert sein, ohne es zu merken. Wenn Beschwerden auftreten, sind sie meist unspezifisch, zum Beispiel:

  • ungewöhnlicher Ausfluss,
  • Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen,
  • Schmerzen im Unterbauch,
  • manchmal Zwischenblutungen.

Warum ist das in der Schwangerschaft so wichtig? Bei schwangeren Frauen kann eine unbehandelte Chlamydieninfektion schwere Folgen haben. Sie kann:

  • eine Entzündung der Eihäute verursachen und damit zu Frühgeburt führen,
  • das Risiko für ein vorzeitiges Platzen der Fruchtblase und ein geringeres Geburtsgewicht erhöhen,
  • während der Geburt auf das Kind übertragen werden – was beim Neugeborenen eine Bindehautentzündung (Neugeborenenkonjunktivitis) oder eine Atemwegsinfektion (z. B. Lungenentzündung) hervorrufen kann.

Darum ist es sehr wichtig, die Infektion frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Wie wird Chlamydien in Deutschland diagnostiziert? In Deutschland ist der Chlamydientest für alle Schwangere Teil der Mutterschaftsvorsorge und wird kostenlos durchgeführt (über die Krankenkasse).

Die Diagnose erfolgt durch:

  • Abstrich vom Gebärmutterhals, aus der Scheide oder Harnröhre,
  • oder eine Urinprobe, die mittels PCR-Test (hochsensitiv) untersucht wird.

Sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt über den Test – besonders, wenn du noch nie untersucht wurdest, neue Symptome bemerkst oder dein Partner bisher nicht getestet wurde.

Wie wird Chlamydien in der Schwangerschaft behandelt? Die gute Nachricht: Chlamydien lassen sich gut behandeln.

  • Standard ist die Gabe eines Antibiotikums, das in der Schwangerschaft sicher ist – meist Azithromycin (Einmaldosis) oder Amoxicillin.
  • Auch der Sexualpartner muss immer mitbehandelt werden, um eine Wiederansteckung zu verhindern.
  • Etwa 3–4 Wochen nach Abschluss der Therapie sollte eine Kontrolluntersuchung erfolgen, um sicherzugehen, dass die Infektion vollständig ausgeheilt ist.

Wie du dich schützen kannst?

  • Verwende Kondome bei jedem sexuellen Kontakt – auch beim oralen oder analen Verkehr.
  • Achte auf gründliche Reinigung von Sexspielzeugen und benutze sie nicht gemeinsam.
  • Wenn du in einer neuen Beziehung bist oder deinen Infektionsstatus nicht kennst, sprich mit deinem Frauenarzt über einen Screening-Test auf Chlamydien und andere sexuell übertragbare Infektionen.

Chlamydien verlaufen oft „still“, aber in der Schwangerschaft können sie ernsthafte Folgen für dich und dein Baby haben. Ein einfacher Test und eine sichere Behandlung helfen, Komplikationen zu vermeiden und dich und dein Kind zu schützen. Indem du auf deine intime Gesundheit achtest, sorgst du auch für das Wohl deines kleinen Wunders.

Quellen: - Robert Koch-Institut (RKI): „Chlamydia trachomatis – Ratgeber für Ärzte“ - G-BA - Mutterschaft Richtlinie